Die italienische Regierung geht zunehmend drastisch gegen private Seenotretter vor. Neben hohen Geldstrafen und Festsetzungen weisen die Behörden den Rettungsschiffen meist sehr weit entfernte Häfen zu. Laut den Organisationen sollen sie damit über lange Zeit an weiteren Rettungen gehindert und zudem finanziell in Schwierigkeiten gebracht werden. Im August hatten die italienischen Behörden die „Open Arms“ schon einmal für 20 Tage festgesetzt.