Liebe Leute, Teil 3 unserer Reihe "Freiheit" von Markus:
Hier ist Teil 1:
https://t.me/DigitalChronist/1107Teil 2:
https://t.me/DigitalChronist/1129Heute werde ich noch einmal auf freie Verfügbarkeit der eigenen Arbeitsleistung eingehen.
Man könnte auf die Idee kommen, sich die Abgaben schön zu rechnen, indem man darauf verweist, dass man für viele Abgaben auch etwas zurückbekommt. Das ist zwar richtig, aber dafür ist man auf die Gunst anderer angewiesen. Es liegt nicht mehr in unserer freien Entscheidung. Mittlerweile ist in Deutschland das Speichern der eigenen Arbeitsleistung beinahe so schwer geworden wie das Speichern der alternativen Energien. Immerhin haben die Grünen in Person von Frau Baerbock für Letzteres eine Lösung parat. Sie speichern den Strom einfach im Netz. Wäre das mit der Arbeitsleistung doch auch so einfach.
Nun möchte ich noch kurz mein sehr vereinfachtes Berechnungsmodell aus dem vorherigen Beitrag vorstellen. Dann kann jeder für sich selbst meine Zahlen nachvollziehen. Die Ergebnisse werden in der Regel auf Grund von unterschiedlichem Einkommen, Steuerklassen, etc. von den meinen abweichen. Zur Berechnung habe ich meine Lohnsteuerabrechnung für das letzte Jahr herangezogen. Zum Bruttolohn werden dann die Kosten, die der Arbeitgeber trägt addiert. Dies ist der Betrag, den der Arbeitgeber direkt für den Arbeitnehmer bezahlt. Um diesen Teil erhöhen sich sowohl der Bruttolohn (Wert der Arbeit) als auch die Abgaben. Zieht man nun die Abgaben vom korrigierten Lohn ab, dann bleibt den meisten wahrscheinlich nicht einmal mehr die Hälfte. Dann zieht man vom Rest nun noch pauschal 19 Prozent Umsatzsteuer ab, indem man das bisherige Ergebnis durch 1,19 teilt. Das ergibt eine grobe Orientierung, was von der eigenen geleisteten Arbeit tatsächlich frei zur Verfügung steht. Ich halte es bei dieser einfachen Überschlagsrechnung für zulässig einen pauschalen Umsatzsteuersatz anzusetzen. Einerseits gibt es zwar den reduzierten Umsatzsteuersatz, andererseits haben wir in Deutschland unzählige weitere Steuern (Mineralölsteuer, Kfz- Steuer, Schaumweinsteuer, ...), die nicht berücksichtigt wurden. Ebenso wenig spielt die Entwertung des Geldes durch die aktuelle Nullzinspolitik eine Rolle in der Berechnung. Auf Grund der hohen Komplexität, muss ich detaillierte Berechnungen den entsprechenden Experten überlassen. Nun liegt es an dir, deine Situation für dich zu beurteilen. Jeder Mensch sollte sich sein eigenes Urteil darüber bilden.
Eines ist trotz allem klar. Ein staatlicher Zusammenschluss muss irgendwie finanziert werden. Es stellt sich allerdings die Frage, welche Aufgaben müssen durch den Staat ausgeführt und somit vergemeinschaftet werden. Und wie viel Freiheit sind wir bereit dafür zu opfern? Über die Hälfte der eigenen Arbeitsleistung in fremde Hände zu legen, ist für mich ohne Wenn und Aber zu viel. Meine persönliche Obergrenze ziehe ich zwischen 20 und 25 Prozent. Wobei sogar die Frage erlaubt sein muss, wieso der Zehnt nicht mehr ausreicht. Wo ziehst du die Grenze für deine Freiheit?
Durch die hohe Last der Zwangsabgaben wächst die Abhängigkeit jedes einzelnen. Wer eine Familie gründen will, ist heute in der Regel darauf angewiesen, dass der deutsche Staat ihm etwas von dem Wert, den er geschaffen hat wieder zurückgibt. Diese Abhängigkeit soll durch noch mehr Steuern weiter verstärkt werden. Die nächste Stufe ist die geplante Abgabe auf die Atemluft auf Grund einer bis heute nicht bewiesenen Theorie. Wir müssen dafür zahlen, dass wir existieren! Was folgt als nächstes?
Es gibt viele Steuern, die aber je nach dem nicht jeder bezahlen muss, da man ja die Wahl hat. Zum Beispiel die Weinsteuer, trinke ich Wein oder nicht.
Ich möchte in diesem Zusammenhang aber drauf hinweisen, daß es Steuern gibt, die jeder bezahlen muss. Eine, die viele dabei vergessen, ist die Grundstückssteuer. Nicht für umsonst, wird diese gerade neu gefasst.
Dann gibt's so Abgaben, auf diese niemand Einfluss hat, und wie so oft durch Spekulationen in die Höhe getrieben werden. Dabei fällt mir Wasser und Abwasser Gebühren ein.
Zwangsabgaben ohne Ende.
Es wird nicht mehr lange dauern, daß uns nur noch der Zehnt bleibt, zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig.