Sehr geehrter Herr Fischbach,
als Vater von zwei minderjährigen Kindern hat mich Ihre getroffene Aussage in einem gedruckten Interview der 'neuen Osnabrücker Zeitung' veranlasst Ihnen zu schreiben.
Ich Zitiere zunächst aus besagtem Interview:
"Dass sie nun auch beim Impfen hinten anstehen - und die Schulen deswegen weiter dichtbleiben - ist daher doppelt bitter", sagte Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Daher erwarten wir, dass beim Impfen für Kinder mehr Tempo gemacht wird, um endlich die Situation an Schulen und Kitas dauerhaft zu entspannen."
Sehr geehrter Herr Fischbach, bei allem Respekt vor Ihnen und Ihren Kollegen bleibt mir bei dieser Aussage die Luft weg. Ich bin kein Arzt, aber ich bin in der Lage mich zu informieren. Es ist bekannt das schwere Verläufe bei einer Covid-19 Infektion ausschliesslich ab einem Lebensalter von >70 Jahren zu erwarten ist.
Weiterhin ist mir bekannt das eine Impfung keine Infektion verhindert, und eine Impfung verhindert auch nicht die Weitergabe der infektiösen Viren. Der Sinn einer Impfung ist die Vermeidung eines schweren Krankheitsverlaufes, der widerum bei Minderjährigen weltweit so gut wie nicht dokumentiert und damit evident ist.
Ich bitte Sie freundlich mir als sorgendem Vater verlässlich und schlüssig darzulegen wie eine Impfung meiner Kinder dabei unterstützen soll, das -Zitat- "die Situation an Schulen und Kitas dauerhaft entspannt wird"
Im Moment empfinde ich Verwirrung, pures Entsetzen und eine absolute Enttäuschung das jemand in Ihrer Funktion eine solche Aussage trifft und zu einer Impfung von Minderjährigen rät, ja zu einer Impfung zu der es keinerlei langzeitstudien gibt, insbesondere überhaupt keine Studien bei Kindern.
Wir als Eltern sollten Ihnen eigentlich vertrauen schenken, und damit auch allen Kinderärzten die in Ihrem Verband organisiert sind.
Die von Ihnen im Rahmen des Interviews getroffene Aussage lässt mein Vertrauen und meine Zuversicht in Sie, Ihren Verband, seine Ziele und alle in Ihrem Verband organisierten Kinderärzte nachhaltig dahinschmelzen.
Ich bin zutiefst erschüttert und enttäuscht über Sie und Ihren Verband der eigentlich für Schutz und Gesundheit meiner Kinder stehen sollte.
Gerne aber höre ich von Ihnen und lasse mich auch unter Vorlage Ihrer Beweggründe, der Evidenzen und auch Ihrer Argumentation eines besseren belehren.
Hochachtungsvoll,
Dr. med. Thomas Fischbach E-Mail: thomas.fischbach@uminfo.de
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Wäre es da nicht grob fahrlässig, diese Stoffe einem Krippen- Kita- oder Grundschulkind zu verabreichen?