• Falsche Propheten — Horror-Prognosen über Corona haben sich schon oft als unzutreffend erwiesen — haben die Verantwortlichen daraus gelernt?
Am 22. April hatte Jens Spahn anscheinend Angst bekommen — nicht vor Corona, sondern vor den von ihm initiierten Zwangsverordnungen. Er deutete im Bundestag an, „...dass wir miteinander wahrscheinlich viel werden verzeihen müssen in ein paar Monaten“ (1). Auch Horror-Prognosen von ungebremst exponentieller Ausbreitung der Viren sind längst falsifiziert. Neuere Warnungen vor einer „zweiten Welle“ der Infektionen erscheinen ebenso unglaubwürdig. In einer Mail vom 29. April 2020 an einige AutorInnen von Covid-19-Verlaufsmodellen sowie Wissenschaftsjournalisten stellte ich die Frage, wie es mit Selbstkritik, einer Überprüfung der Datenbasis und der Korrektur methodischer Ansätze stünde. Nachdem Auf meinen Vorstoß keinerlei Reaktion kam, mache ich den Brief hier in einer leicht veränderten Version öffentlich. Über die Detail-Anlässe hinaus ist er ein Appell an wissenschaftliche und journalistische Sorgfalt und Redlichkeit sowie eine Aufforderung zu deutlicherer Kommunikation der teils enormen Unsicherheiten. — weiter lesen
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