Süddeutsche mit Lobeshymne auf WHO-Chef Ghebreyesus erwähnt nebenbei nur einen vieler Vorwürfe: Cholera-Tote verursacht

Die Merkel-Medien beleuchten derzeit leider nicht die absurd kriminelle Vergangenheit des WHO-Chefs Tedros Ghebreyesus. Korrupt und antidemokratisch bis ins Mark ist der ehemalige langjährige Minister der äthiopischen Diktatur. In einer Lobeshymne erwähnt die Süddeutsche heute in einem einzigen Satz eines langen Artikels pflichtgemäß immerhin eines von Ghebreyesus Verbrechen. Welches Rechtssystem gibt es in Äthiopien, welches den Mann rechtsstaatlich verurteilen soll? Außerdem hat er 190 Oppositionelle mit auf seinem Gewissen, die gegen Wahlbetrug demonstrierten. 190 Tote im Jahr 2005 und seither sitzen viele weitere Demonstranten von damals immer noch im Gefängnis.

Vor ein paar Tagen hieß es über den recht unbekannten, aber wohl derzeit mit den wichtigsten Mann der Welt Ghebreyesus:

"Doch er soll auch die Cholera-Epidemie vertuscht und den Tod von Infizierten in Kauf genommen haben." Süddeutsche 17. März 2020

2012 war die Süddeutsche noch ausführlicher:

"Internationale Organisationen haben Äthiopien immer wieder wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen angeprangert. Erst kürzlich waren der prominente Journalist Eskinder Nega und zahlreiche Oppositionspolitiker zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie die umstrittenen nationalen Vorschriften zur Terrorismus-Bekämpfung verletzt haben sollen. Viele Oppositionelle sind ins Exil gegangen." Süddeutsche 21.08.2012

Weitere Zitate klären noch besser auf:

"Candidate to Lead the W.H.O. Accused of Covering Up Epidemics", New York Times 13.05.2017

"Tatsächlich hatte Tedros eine Kampagne gefahren, wie es sie für den WHO-Posten zuvor nicht gegeben hatte. Er reiste viel und warb für sich etwa in ganzseitigen Anzeigen. Wer ihm das finanziell ermöglicht hat, ist bis heute unklar. Entsprechende Fragen lässt er unbeantwortet. Dass Tedros kein Problem mit autoritären Maßnahmen wie denen in Wuhan hat, dürfte niemanden überraschen. Kurz nach seinem Antritt ernannte er Simbabwes Diktator Robert Mugabe zum WHO-Sonderbotschafter - nach einem Sturm der Entrüstung machte er die Ernennung rückgängig. Vor allem aber ist da Tedros’ Karriere innerhalb des äthiopischen Machtapparats unter Meles Zenawi, als der immer diktatorischer regierte. Wenige Tage, nachdem Tedros im Oktober 2005 sein Amt als Gesundheitsminister antrat, wurden in Äthiopien Oppositionelle von der Polizei mit scharfen Waffen beschossen. Mehr als 190 kamen ums Leben, 60 000 wurden verhaftet. Sie hatten gegen Wahlmanipulationen protestiert. Freigelassen wurden einige der Verhafteten erst unter dem aktuellen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed, dem Nachfolger von Hailemariam Desalegn, unter dem Tedros bis Ende 2016 als Außenminister diente.", Neues Deutschland 02.04.2020

"At the time, Lawrence Gostin, the director of the O'Neill Institute for National and Global Health Law, called out Ethiopia's long history of denying cholera outbreaks even as they were going through them and said some of those outbreaks took place on Tedros' watch. Gostin said he went public with his concerns because he feared that with Tedros at the helm of the WHO, the agency "might lose its legitimacy."", Fox News 27.03.2020

http://archive.is/WxMIW

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