Man liest die Schlagzeile und denkt sich im weiteren Verlauf des Textes werden die Belege präsentiert. Fehlanzeige. Die Vorwürfe gehen auf eine frustrierte Frau zurück, die sich bei dieser BKA-Einheit beworben aber die Aufnahmeprüfungen NICHT bestanden hat.
NACH ihrem scheitern, fiel ihr dann natürlich erst auf wie „rassistisch und sexistisch“ die Kollegen waren. In dem medialen Bedürfnis nach Rechtsextremismus-Skandalen innerhalb der Sicherheitsbehörden, greift man jedoch solche durchschaubaren Intrigen gierig auf.
„Die Kriminalkommissarin soll sich intern bei der ASE beworben haben, der bislang ausschließlich Männer angehören. Die Beamtin soll dafür mehrere Wochen lang Aufnahmeprüfungen durchlaufen haben, aber letztendlich nicht bestanden haben. Danach soll die Polizistin im August 2020 ein mehrseitiges Schreiben verfasst und an die Gleichstellungsbeauftragte des BKA übermittelt haben. Darin erhebt sie schwere Vorwürfe gegen die ASE. Rassistische und sexistische Sprüche, Mobbing und Ausgrenzung habe sie während des Aufnahmeverfahrens erlebt. Es herrsche dort ein seltsamer Korpsgeist und eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft".
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