Rechtsmediziner berichtet von „Kollateralschäden“ durch die Corona-Krise
"Laut Tsokos war zunächst durch das RKI die Anweisung erfolgt, keine Obduktionen bei Corona-Todesopfern durchzuführen. „Ich habe auch zu meinen Leuten gesagt, das ist Quatsch. Wenn wir uns richtig schützen, dann ist es weitaus weniger gefährlich als zum Beispiel Tuberkulose“
"Tskokos betonte aber auch, Todesfälle nach einer Corona-Infektion machten aktuell nicht den Hauptbestandteil seiner Arbeit aus - sondern vielmehr die „Kollateralschäden“ der Corona-Krise. Dem Forensiker zufolge gibt es viele Personen, die durch die Krise leiden, obwohl sie selbst nicht am Virus erkrankt seien. „Wir haben allein letzte Woche mehrfach Menschen obduziert, die seit dem Lockdown nie wieder aus ihrer Wohnung raus sind“, so Tsokos. Die Menschen hätten bereits längere Zeit in der Wohnung gelegen, teilweise in Messie-Wohnungen - „mit Gasmasken und Astronauten-Nahrung vorbereitet, die auch keiner vermisst hat“
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