DIE LEGENDE VON DEN 83.000
CORONA-TOTEN


(Teil 2 von 2)

Untrüglich: Die Übersterblichkeit

Doch auch hier findet sich ein Pferdefuß: Die Anzahl der Toten einer Epidemie, meist Grippe, wurde in der Vergangenheit immer durch die so genannte „Übersterblichkeit“ im entsprechenden Jahr bestimmt. Man hat also nachgesehen, wie viele Menschen mehr gestorben waren, als es statistisch im entsprechenden Zeitraum zu erwarten gewesen wäre.
Die Übersterblichkeit gilt als sehr zuverlässiges Messinstrument zur Bestimmung der Anzahl der Toten in einer Epidemie.

Zitat aus dem Spiegel: „39.000 Menschen sind 2020 in Deutschland mit oder an Corona gestorben. Trotzdem sieht das Statistische Bundesamt fürs Gesamtjahr bislang höchstens eine leichte Übersterblichkeit.“

Das bedeutet nichts anderes, als dass es sich bei den 39.000 „Corona-Toten“ in 2020 zu einem guten Teil um solche handelt, die mit der Brechstange zu solchen umetikettiert wurden.
Eines ist jedoch klar: Ohne Übersterblichkeit keine gefährliche Pandemie. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Und wie sieht es 2021 aus?

Von Januar bis März 2021 hatten wir eine Übersterblichkeit von insgesamt 5.212 Toten.

Fazit:

2020 so gut wie keine Übersterblichkeit und in 2021 bisher 5.212 Tote mehr als statistisch zu erwarten waren. Da müssen in 2020 viele Menschen sehr gesund gelebt haben, um die rund 77.788 (=83.000 minus 5.212) „Corona-Toten“ auszugleichen, die sich nicht in der Übersterblichkeit niedergeschlagen haben. In einer überalterten Gesellschaft wie der unseren schwer vorstellbar. Wir werden also ein weiteres Mal hinter die Fichte geführt mit „jeder 1000ste Deutsche an Corona gestorben“.

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