Der ganz normale Krieg: Wie die linke Bewegung — gefangen in den Mechanismen von Macht und Herrschaft — ihren eigenen Friedensanspruch torpediert.
Der ganz alltägliche Krieg findet an Orten statt, an denen wir ihn nicht wahrnehmen – weil wir ihn nicht wahrnehmen wollen. Dieser Krieg ist dabei genauso unerbittlich und hasserfüllt wie der spektakuläre heiße Krieg. Dabei ist das Zweite nur die Veräußerlichung des Ersten. Es ist wie mit einem Kochtopf in dem sich ein ständiger Hitzedruck permanenten Missverstehens aufbaut, bis der Deckel hoch steigt und geräuschvoll den überschüssigen Druck nach außen lässt. Zur Freude des neoliberalen Establishments verschwenden die Linken ihre wertvolle Energie auf genau diese Weise. weiter lesen
@RubikonNews im Jan. 2018