In unseren kapitalistischen Demokratien ist jede Form von Diskurs und Diskussion erlaubt, solange der Diskurs politisch UNWIRKSAM bleibt. Folglich finden sich in allen Machtstrukturen Personen, die über besondere Möglichkeiten verfügen, sich in eine öffentliche Debatte einzubringen, bereitwillige Vertreter, die als Bannwarte der Macht agieren und in vorauseilendem Opportunismus alles, was sie für einen UNZULÄSSIGEN DISKURS halten, mit Diffamierungsbegriffen belegen.

Der politische Kampfbegriff der Verschwörungstheorie ist jenseits einiger oberflächlich-deskriptiver Aspekte ohne jede ernsthafte intellektuelle Substanz und erschöpft sich weitgehend in seiner ideologischen Verwendung als Diffamierungsbegriff. Die Bannwarte der Macht lassen sich leicht daran erkennen, dass sie großzügigen Gebrauch von ihm und anderem staatlich anerkannten Diffamierungsvokabular machen.
Mit einem solchen Kampfvokabular wird der öffentliche Debattenraum gezielt beschränkt.

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Der Begriff Demokratie ist leider fehl am Platze. Demokratie ist ausgeübte Herrschaft der Mehrheit/des Volkes. Bloße Meinungsfreiheit unter Bedingungen der Entmachtung und Entmündigung der Bürger ist reine Kakophonie, wichtigtuerisches Geplapper infantiler Untertanen. Darum ist der "Diskurs politisch unwirksam". Zum Erwachsenwerden gehört gleichberechtigtes Mitentscheiden. Zur Meinung gehören Tat und Handlung. Wie albern, eine großartie Meinung zu vertreten und auf jede Umsetzungsmöglichkeit sprich Macht- und Entscheidungsbeteiligung zu verzichten. Permanente direkte Demokratie ist unerlässlich. Der repräsentative Parlamenarismus ist Demokratieverhinderung. Und Diskussionen um "Verschwörungstheorien" sollen manipulierte Debatten verewigen und Macht verweigern.