Gibt es Viren - und wenn ja, was sind sie?
WOLFGANG WODARG :
Der lange vorbereitete "Great Reset" größenwahnsinniger Plutokraten muss wohl unsere Angststarre möglichst lange aufrechterhalten, um seine macht- und finanzpolitischen Ziele umsetzen zu können.
Dazu werden auch klassische Mittel zur Schwächung von Kritik und Widerstand eingesetzt. Eines davon ist der Versuch, die Lager möglicher Kritiker zu spalten. Wir sollten uns in dieser angespannten Lage jedoch nicht durch Ablenkungsmanövern und Definitionsfragen schwächen und in zermürbende Grundsatzdebatten locken lassen.
Die Frage "gibt es überhaupt Viren" wirkt auf mich angesichts langjähriger früherer wissenschaftlichen Diskussionen heute ähnlich naiv, wie z.B. die Frage "gibt es überhaupt Radios" angesichts der vielfältigen Formen und Folgen audiovisueller Nachrichten im Zeitalter digitaler Gadges.
Wenn Viren eine Form von Nachrichten in der biologischen Kommunikation darstellen, ist ihr "Nachweis" natürlich kontextabhängig.
Grundsatzfragen der Biokommunikation und der Selbstorganisationsprozesse im Bereich der belebten Natur sind ohne Viren nicht vorstellbar und natürlich trotzdem weiterhin wichtig und spannend. Wer sich hier etwas tiefer einarbeiten will, dem empfehle ich zum Beispiel folgende Sammlung wissenschaftlicher Aufsätze:
Guether Witzany (ed.), Viruses: Essential Agents of Life, DOI 10.1007/978-94-007-4899-6_4, 61
© Springer Science+Business Media Dordrecht 2012
oder hier zum Download ein grundlegender Aufsatz mit Luis P. Villarreal
und hier über: Artificial and Natural Genetic Information Processing
https://www.wodarg.com/