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Ex-Grünen-Chef zu 100 Stunden Strafarbeit verurteiltSeit Oktober verhandelte das Amtsgericht Leipzig gegen den früheren Leipziger Grünen-Stadtrat wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Missbrauchs von Titeln. Kasek war 2022 seine Anwaltszulassung entzogen worden, weil erhebliche Beitragsrückstände beim Rechtsanwaltversorgungswerk aufgelaufen waren.
Doch Kasek machte ohne Anwaltslizenz einfach weiter und vertrat verbotenerweise Mandanten, als wäre nichts gewesen. Dafür verurteilte ihn Richterin Ute Fritsch (60) nun zu einem Jahr Haft auf Bewährung (ausgesetzt auf drei Jahre) und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
In einer Erklärung im Prozess, welche Kaseks Anwältin verlas, wurde öffentlich, wie der frühere Grünen-Landeschef in finanzielle Schwierigkeiten geriet. So hätten Mandanten ihre Rechnungen nicht gezahlt. Dies seien Verfahren aus der linken Szene gewesen
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