Kassel, 20.03.2021: Massive Auseinandersetzungen und Gewalt gab es nur im legendären Blätterwald. Einige Redaktionen scheinen sich die herbeigeschriebenen Zustände regelrecht ersehnt zu haben.

"Am vergangenen Samstag fand in Kassel die erste diesjährige Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen statt."

"Wer sich mittels großer Medien über die Proteste in Kassel informiert, muss den Eindruck gewinnen, die Demonstranten wären dort für gewalttätige Zwischenfälle verantwortlich gewesen. Von "massiven Auseinandersetzungen" wusste die Tagesschau zu berichten und lässt keine Zweifel aufkommen, auf wen diese Gewalt zurückzuführen sei. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) schreibt ohne Quellenangabe, schon Tage zuvor wäre dazu aufgerufen worden, sich der Polizei "gewaltsam zu widersetzen".
"Querdenker gehen auf Polizei los", lässt der Tagesspiegel in der Überschrift wissen. Und die Deutsche Welle (DW) titelt: "Gewalt bei Demo von Corona-Leugnern in Kassel".
Im Video darunter sind allerdings nur friedliche Menschen zu sehen.

RT DE  war am Samstag ebenfalls in Kassel und hat live von den Ereignissen berichtet. Bis in den Abend hinein wechselten wir mehrfach unseren Standort und waren stets nah am Geschehen. Zu keiner Zeit haben wir etwas beobachten können, das wir "massive Auseinandersetzungen" nennen würden. Die dramatische Berichterstattung der großen Medien erscheint aus unserer Perspektive haltlos."

"Dreh- und Angelpunkt des Protestes war irgendwann nicht mehr die zugewiesene Schwanenwiese, sondern der "Friedrichsplatz" im Zentrum von Kassel gelegen. ... Und offensichtlich von dort aus brachen sie auch in großen Gruppen auf, um lautstark durch die Stadt zu ziehen."

"Wir haben einen dieser "wilden", weil unangemeldeten Demonstrationszüge über viele Kilometer begleitet. Es gab offensichtlich keine Route, keinen Plan, unserer Beobachtung nach aber auch keine Gewalt."

"Ein zweiter Demonstrationszug, den wir am späten Nachmittag filmten, wurde hingegen von starken Einsatzkräften begleitet, die vorne neben den Demonstranten herliefen. Dieser Zug schien ebenfalls ziellos zu sein und löste sich dann urplötzlich auf."

"Auf dem Friedrichsplatz waren zu diesem Zeitpunkt noch immer einige Tausend Menschen versammelt. Die Stimmung war friedlich, das Publikum in jeder Hinsicht gemischt. Alt, jung, links, rechts – und größtenteils unauffällig. Es gab keinerlei Aggression. Bei vielen dieser Menschen hatten wir sogar den Eindruck, sie sind das erste Mal auf einer Demonstration."

"Nach der Räumung des Friedrichsplatzes war die Demonstration dann endgültig aufgelöst."

"Wir versuchen hier gar nicht zu behaupten, das gesamte Geschehen an diesem Tag beobachtet zu haben. Das war uns angesichts der sehr unübersichtlichen Lage auch nicht möglich. Die sehr reißerische Berichterstattung der großen Medien halten wir dennoch für absolut unverständlich. Es gab in Kassel keine "massiven Auseinandersetzungen". Es gab keine "Eskalation" und auch keine "Gewalt", über die zu berichten sich gelohnt hätte."

de.rt.com/meinung/114761-erfahrungsbericht-was-geschah-in-kassel

@SandraGabriel269

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