„Nerven liegen blank": Ärger um Roma-Großfamilien in Heim für Ukraine-Geflüchtete
Aus Focus
In einer Unterkunft für ukrainische Kriegsflüchtlinge in München gibt es offenbar große Probleme. Grund: In den Hallen haben Hunderte Sinti und Roma Unterschlupf gefunden. Die Zusammenarbeit mit Behörden und freiwilligen Helfern gestaltet sich schwierig, die Situation ist angespannt bis explosiv. Der CSU-Landtagsabgeordnete Andreas Lorenz warnt bereits vor einem „sozialen Brennpunkt“.
So hatte man sich die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine in München sicherlich nicht vorgestellt: Behörden, städtische Mitarbeiter und freiwillige Helfer klagen seit Tagen über erhebliche Probleme im Umgang mit einigen Familien. Es geht um Tumulte, Pöbeleien, Aggressionen. Es geht um angeblich überzogenes Anspruchsdenken und offenkundige Unzufriedenheit.
Es geht wohl, leider, auch um die Frage, ob die in einer Großunterkunft aufgenommenen Frauen, Kinder und Männer wirklich alle aus dem Kriegsgebiet kommen – oder ob zumindest ein kleiner Teil von ihnen die Willkommenskultur in Deutschland unberechtigterweise ausnutzt. Nicht nur den Verantwortlichen der Stadt München bereitet die Situation Kopfzerbrechen. Auch im bayerischen Innenministerium unter Ressortchef Joachim Herrmann (CSU) weiß man um die Brisanz des Themas.
Probleme in Münchner Heim für Geflüchtete aus Ukraine
Grund für die Aufregung sind die Zustände auf dem Gelände der Messe im östlichen Stadtteil Riem, wo sich derzeit Hunderte Sinti und Roma aufhalten. Die Angehörigen der größten ethnischen Minderheit Europas sorgen seit Tagen für Schlagzeilen in bayerischen Zeitungen und für hitzige Debatten in den sozialen Medien. Nicht zuletzt aufgrund dieser Berichte warnte der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma bereits vor einer Stigmatisierung der Roma und verwahrte sich entschieden dagegen, wegen des Fehlverhaltens Einzelner die gesamte Volksgruppe unter Generalverdacht zu stellen.
Im konkreten Fall geht es um Münchens größte Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine, die am 1. April in Riem öffnete. In zwei Hallen wurden 2300 Feldbetten aufgestellt. Die Ankommenden erhalten täglich drei Mahlzeiten. Es gibt Duschcontainer, Waschmaschinen und einen Shop, in dem sich die Menschen kostenfrei mit Hygieneartikeln und gespendeter Kleidung eindecken können. Hinzu kommen Beschäftigungs- und Beratungsmöglichkeiten sowie Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien.
2000 Menschen in Messehallen, Mehrzahl Sinti und Roma
Aktuell haben in den Messehallen rund 2000 Menschen Unterschlupf gefunden, die allermeisten von ihnen sind offenbar Sinti und Roma. Während ukrainische Flüchtlinge, die nicht zu diesen Volksgruppen gehören, die kommunale Unterkunft meist schnell wieder verlassen und in private Unterkünfte wechseln, wollen sich die Großfamilien nicht trennen lassen und bleiben hier.
Das Messegelände habe sich bereits in eine „Kleinstadt aus Sinti und Roma“ verwandelt, empörte sich dieser Tage die „Bild“-Zeitung. Die entsprechenden Begleiterscheinungen: In den Hallen ist es laut, es kommt zu Streitigkeiten unter den meist aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Familien und zu Zoff mit dem Sicherheitsdienst oder Helfern. Ehrenamtliche Unterstützer sollen sogar schon angespuckt worden sein. Sie berichten von einer angespannten, manchmal fast explosiven Stimmung. Geflüchtete wiederum behaupten, das Securitypersonal würde sie diskriminieren.
Heimbewohner: „Es ist Stress pur. Die Nerven liegen blank"
Nachts wird die Beleuchtung in den Hallen nicht komplett ausgeschaltet – aus Sicherheitsgründen. Nach Darstellung von Bewohnern, die dicht an dicht und nur durch dünne Pappwände voneinander getrennt leben, sei es „normal“, dass jede Nacht Mobiltelefone verschwinden. Gegenüber der „Abendzeitung“ sagte ein Geflüchteter, dass man aus Angst vor kriminellen Taten kaum noch ein Auge zumache. „Mittlerweile wechseln sich viele ab: Einer passt auf, die anderen schlafen“, so der Mann. „Es ist Stress pur dort. Die Nerven liegen blank.“
Nur Gehirn einschalten und richtige Konsequenzen ziehen. Aber das alles muss erst wieder erlernt werden. Was würde in anderen Ländern passieren. Solange nicht der Schalter umgelegt wird, wird der Steuerzahler geschöpft. Mich kozt das alles nur noch an. Diese Erniedrigungen. Humanitäre sieht anders aus.😡🤮
so ist es . Der Teutone kämpft heute zusammen mit Ukraine-Neonazis und Hardcore-Nationalisten gegen die Befreier von 1945. Finde den Fehler ....alle nur noch Gaga in der Birne, Blödheit und Verweichtlichkeit wo man hinschaut
Wilfried
Da sinti Roma aber mal im Recht. Unverschämt, dass nicht sofort 2000 "deutsche" Familien mit ihnen die Plätze tauschen. Für die Helfer auch praktisch, dann können sie gleich auch in der Unterkunft wohnen und sparen sich den Weg. Ich wäre für einen Zwangswohnungstausch, wenn sich nicht genügend Freiwillige finden. Die Dummschafe machen alles mit.
Und warum müssen die jetzt flüchten?
Aaaaaahhhhhh!