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Deutschland steht laut einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) in den kommenden Monaten vor Engpässen beigetragen der Versorgung von Patienten auf den Intensivstationen. Laut dieser Umfrage plant bereits jede dritte Pflegekraft auf einer Intensivstation ihre Stelle aufzugeben.

An der Online-Umfrage hatten insgesamt 1.321 Menschen teilgenommen, davon waren 57 Prozent Pflegekräfte, 35 Prozent Ärzte, fünf Prozent Rettungs- oder Notfallsanitäter und drei Prozent sonstige. Die Umfrage wurde zwischen dem 5. und 16. April durchgeführt.

Demnach wollen 31 Prozent der nichtärztlichen Mitarbeiter und 19 Prozent des ärztlichen Personals in den nächsten 12 Monaten ihre Arbeitsstelle verlassen. Außerdem planen 46 Prozent der nicht ärztlichen Mitarbeitenden, beziehungsweise 30 Prozent des ärztlichen Personals ihren Stellenanteil zu reduzieren.

Rund 96 Prozent, also fast alle nicht ärztlichen Mitarbeitender, und 86 Prozent des ärztlichen Personals fühlen sich von den politischen Entscheidungsträgern bei ihrer Arbeit im Stich gelassen. Ebenso fühlen sich 72 Prozent und 46 Prozent durch die dritte Corona-Welle überlastet.

Auch für die Zukunft lässt die Umfrage nichts Gutes erahnen, so halten 93 Prozent der nicht ärztlichen und 80 Prozent der ärztlichen Mitarbeiter die Personalstruktur in der Intensiv- und Notfallmedizin in der Zukunft für nicht ausreichend belastbar aufgestellt. Ganze 97 beziehungsweise 89 Prozent glauben auch, dass sich der Personalmangel nach der Pandemie sogar noch vergrößern wird. Auch hierfür sehen 96 Prozent aller befragten keine Lösung durch die Politik.

Foto: GlobalLookPress / ronaldbonss / imago-images

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