Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hielten Truppen der sogenannten SHS-Staaten, die sich aus dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen zusammensetzten, Teile des südöstlichen Kärntens besetzt. Die SHS-Staaten forderten Ländereien von Österreich und drangen immer weiter ins Landesinnere vor.

Die Kärntner Regierung beschloss im Dezember 1918, sich gegen die Besatzer zur Wehr zu setzen, So kämpften die Kärntner auf eigene Faust und eroberten nach und nach Gebiete von den SHS-Staaten zurück. Der Abwehrkampf endete am 14. Januar 1919. Der Friedensvertrag von St. Germain legte eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit der besetzten Gebiete fest.

Diese Abstimmung fand am 10. Oktober 1920 statt. Das Ergebnis war, dass die meisten Menschen im südöstlichen Kärnten lieber weiterhin zu Österreich gehören wollten.

So wurde dieser Tag in Österreich zum Tag der Volksabstimmung, an dem die Bürger die seltene Gelegenheit hatten, selbst über ihr Schicksal zu bestimmen.

Kärnten frei und selbstbestimmt
💛❤️🤍

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