Es gibt ein Haus der Familie, das wir finanzieren. Dort kommen Mütter mit Babys hin. Heilbronn hat einen Migrationsanteil von über 50 Prozent, mit dem Haus wollen wir die Frauen und die Familien stärken. Wir haben eine bilinguale Schule, die Josef-Schwarz-Schule. Die hat 700 Schulplätze. Die Nachfrage ist sehr hoch. Deshalb bauen wir jetzt eine große neue Schule für 1000 Plätze.
Das ist eine kostenpflichtige Privatschule?Ja, die Gebühren hängen aber ab vom Einkommen der Eltern. Die Schule ist ein unvorstellbar wichtiger Standortfaktor. Wie sollen wir internationale Leute für unsere Einrichtungen gewinnen ohne eine international orientierte Schule für ihre Kinder? Das gilt auch für die Top-Führungskräfte der Unternehmen in der Region. Sonst würden die Leute in Stuttgart oder Heidelberg leben.
Sie sagen offensiv, dass Sie einspringen, wo der Staat nicht tätig wird. Damit fehlt die demokratische Kontrolle. Zudem sind Sie öffentlich sehr zurückhaltend, die Kontrolle durch die Öffentlichkeit findet damit auch kaum statt. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?Selbstverständlich. Viele Dinge, die wir machen, sind staatliche Aufgaben. Aber wir glauben, dass unsere Beispiele Beachtung finden und dadurch Druck auf die staatlichen Organe entsteht.
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