🔵 Einige Überlegungen zur deutschen, insbesondere bündnisgrünen Feindbildoffensive gegen Russland
Der NachDenkSeiten-Leser Ulrich Meyer hat in der deutschen Geschichte zum Umgang mit Russland recherchiert und Interessantes gefunden. Albrecht Müller.

Feind, nicht mehr nur Gegner und schon lange nicht mehr Partner, so sollen wir Russland sehen. Den Russen sollen wir kein “Volk der guten Nachbarn” mehr sein, wie es Willy Brandt in seiner Regierungserklärung von 1969, im tiefsten Kalten Krieg, gewollt hatte.

Die Guten sind natürlich immer wir, der Westen, der Russe immer schon der Böse, der Aggressor. Unsere Eltern wussten: Hilfe, die Russen kommen. Und jetzt erst recht der Putin, der Gott-sei-bei-uns.

So das Narrativ der veröffentlichten Meinung und des politischen Mainstreams. Und natürlich in vorderster Front unsere “wertebasierten” Grünen, jetzt in Amt und Würden, schon 1999 im Kosovo dabei gewesen. Damals “Nie wieder Auschwitz”, heute “Dialog und Härte” und Sanktionsdrohungen gegen den Aggressor, das autokratische Regime des Wladimir Putin.

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