Was Ministerpräsidentin Schwesig mit unserem Bundesland macht, scheint auch die Mission von AfD-Landeschef Leif-Erik Holm zu sein: seine Partei mit Karacho gegen die Wand fahren.
Nachdem die verbliebenen Mitglieder des ehemals größten AfD-Kreisverbandes nach über einjähriger Hängepartie ohne funktionierende Strukturen letztes Wochenende einen neuen Vorstand gewählte hatten, geschah indes das Unglaubliche, nämlich die Anfechtung der Wahl durch Holm beim Landesschiedsgericht.
Absurde Begründung: der seinerzeit abgesetzte Kreisvorstand hätte vor der Wahl eines neuen Gremiums zurücktreten müssen. Tatsächlicher Grund für das Agieren von Sprengmeister Holm dürfte freilich der Umstand sein, dass die neue Rostocker Parteileitung aus Kritikern des Landeschefs besteht. In der AfD-MV durchaus ein Grund, Wahlen für ungültig zu erklären.
So geht die AfD in der größten Stadt des Landes (13% der Wähler von MV!) also ohne funktionierende Strukturen in den Wahlkampf.