ich bin extrem erstaunt und schockiert, dass man unseren Kindern (meine Tochter ist gerademal 10 Jahre alt) tatsächlich ab Montag in der Schule, welche wohl nur geringfügig zum aktuellen Infektionsgeschehen beiträgt, tatsächlich aufzwingt, die Maske auch im Unterricht zu tragen. Ich muss sicherlich nicht erläutern, dass das bedeutet, dass die Kinder mindestens 6 Schulstunden durch Baumwolle atmen und in Ihrer Sauerstoffaufnahme daher deutlich beschränkt sind. Kinder, die den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisieren müssen, atmen weitere Stunden nicht frei. In diesem Zusammenhang benötige ich keine Belehrung über existente Studien, welche die Unschädlichkeit von Masken belegen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass unterschiedlichste Studien existieren, welche noch unterschiedlichere Ergebnisse zu Tage fördern. Es handelt sich um Kinder, deren sich im Wachstum befindliche Zellen aus ganzheitlicher und wohl auch aus schulmedizinischer Sicht, jedes Sauerstoffmolekül zur Entwicklung benötigen, das sie kriegen können. Wer bitte kann darüber hinaus fundierte Aussagen über mögliche bzw. wahrscheinliche psychische Auswirkungen machen?
Ich kann nicht fassen, dass von Ihrer offiziellen Seite schon seit Monaten propagiert wird, dass eine zweite Welle kommen wird und wahrlich keinerlei geeigneten Maßnahmen in den Schulen bzw. auf dem Schulweg ergriffen wurden, um den Kindern soviel wie möglich an Normalität zu gewährleisten. Die Schulbusse sind zum Bersten voll. Innerhalb der Schulräume wurde weder für ausreichende Abstände gesorgt, noch wurden Lüftungsanlagen (welche ja von Herrn Karl Lauterbach als einzig sinnvolle Maßnahme in Schulräumen erörtert wurde) oder Plexiglasabtrennungen installiert. Das physische und psychische Wohl unserer Kinder wird mit Füßen getreten. Ich bin entrüstet.
Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich auch das Infektionsgeschehen an sich. Da werden hunderttausende symptomloser Personen mit einem mehr als umstrittenen PCR Test getestet, um daraus eine Zahl zu begründen, die schon vor Monaten relevant war, als noch nicht mal ein Drittel an Testaufkommen zu verzeichnen war. Welch unsäglich unprofessionelle Herangehensweise, wo doch tatsächlich derart viele kritischen Stimmen in der Wissenschaft gehört werden müssten.
Zuletzt frage ich Sie und Ihre Mitarbeiter persönlich, wie lange Sie selbst täglich dauerhaft Ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen? Ich gehe davon aus, dass dies ab Montag mindestens ebenso lange ist, wie sie dies Ihren und unseren Schutzbefohlenen Kindern auferlegen.
Mit freundlichen Grüßen!
Ein besorgter Vater aus Waldkirch in Baden-Württemberg