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"Stellen Sie sich vor, Sie wollen einkaufen gehen und werden noch am Eingang des Ladens verwiesen, weil Sie womöglich mit dem Coronavirus infiziert sind. Der Grund für die Annahme: Eine Wärmebildkamera, die die Körpertemperatur aller eintretenden Kunden misst, will festgestellt haben, dass Sie fiebrig sind und damit eine Gefahr darstellen.

Genau so soll eine Edeka-Filiale in Saarbrücken noch bis gestern vorgegangen sein – bevor die saarländische Landesbeauftrage für Datenschutz, Monika Grethel, ein Verwaltungsverfahren eingeleitet hat."

"Nach Informationen ... habe er am Mittwochnachmittag die Kamera bis auf weiteres wieder abgehängt. Allerdings soll er nicht der einzige gewesen sein, der eine solche Kamera der Saarbrücker Firma „Matec Sicherheitssysteme“ nutzt oder zu nutzen plant – die Firma soll sogar an 100 weiteren Bestellungen aus dem Saarland arbeiten."

http://archive.is/YKdv6

1 comment

Das macht Sinn. Haben wir in der Firma auch. Tut nicht weh, ist vielleicht blöd für die, die dann nicht rein dürfen, Fieber könnte aber auf akute Infektion hinweisen. Es kommt drauf an, wo die den Grenzwert ziehen. Bei uns in der Bude ist es 37,4... alles drüber wird nicht aufs Gelände gelassen. Und ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass sie in Holland oder Österreich (?) bereits so verfahren. Effektiverer Schutz als Apps oder bescheuerte Maskenpflicht, die eh nichts bringt.