Woher kommt dein Nachname, und wer hat ihn vergeben, etwa die Menschenverwaltung?

Was war die Ursache für den Übergang zur Zweinamigkeit?
Ein einfaches Beispiel mag die Notwendigkeit für verschiedenartigere Namen gut verdeutlichen: Für die Stadt Köln sind uns für das 12. Jahrhundert n. Chr.:
823 Träger des Namens „Heinrich“,
639 für „Hermann“ und
497 für „Dietrich“ belegt.
Dieses Beispiel bezeugt, dass die Beliebtheit einzelner Namen in den Städten des Mittelalters, zu einer großen Zahl an gleichzeitig Lebenden Menschen mit demselben Namen führte. Die um diese Zeit sich weiterausbauende Verwaltung und Bürokratie stand vor dem Problem, Menschen anhand ihres Namens nicht mehr eindeutig von einander unterscheiden zu können. Dokumente aus Verwaltung und Justiz bezeugen schriftlich, dass es nötig wurde, Menschen zumindest mit einem dem Rufnamen hinzugefügten Beinamen zu ergänzen.


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