Beim NATO-Gipfel 2021 in Brüssel hatten die Staats- und Regierungschefs der NATO  die „Politik der offenen Tür“ für die Ukraine und Georgien bekräftigt. Sie forderten beide Länder auf, Reformen zur stärkeren NATO-Integration fortzusetzen. Allerdings ist ein NATO-Beitritt in den kommenden Jahren nicht realistsich – und in der derzeitigen Krisensituation undenkbar. Es gehört zum Grundverständnis der NATO, dass man kein neues Mitgliedsland aufnimmt, das sich in einer Konfliktsituation befindet.

Um die Vereinbarungen der NATO-Russland-Grundakte einzuhalten, nach der eine permanente Stationierung von NATO-Truppen in den östlichen Mitgliedstaaten ausgeschlossen ist, wechseln die multinationalen Verbände etwa alle neun Monate. Somit ist laut Grundakte eine langfristige Stationierung von NATO-Truppen in diesem Gebiet nicht möglich. Ferner verpflichtet sich die NATO in dem Vertrag zu einen Verzicht auf die Stationierung von Atomwaffen in den neuen Mitgliedsstaaten der NATO in Mittel- und Osteuropa. Laut Vertrag wäre es also nicht möglich, etwa Atomwaffen aus den USA, Frankreich oder Großbritannien dort zu stationieren.

https://osteuropa.lpb-bw.de/nato-gipfeltreffen

@ https://t.me/PaulaPCay

Comments

Be the first to add a comment