„Die BLM-Bewegung war zwischen 2013 und 2014 von drei professionellen »Organisatorinnen« mit marxistischen Wurzeln aufgebaut worden – aufgebaut vor allem auf der Behauptung, noch heute gebe es eine systematische vom Staat gegen Schwarze ausgeübte Gewalt. Der Gewaltbegriff der Aktivisten ist intrikat: Jede wirtschaftliche Ungleichheit kann damit gemeint sein, während die wirklich zerstörerischen Akte der eigenen Klientel in ihm nicht vorzukommen scheinen.
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Allerdings hat der örtliche BLM-Ableger eine sehr eigene Art, politischen Druck auf die kanadische Regierung auszuüben. Für Yusra Khogali etwa, damals die zentrale Figur bei BLM Toronto, war Premierminister Justin Trudeau »ein weißer suprematistischer Terrorist«, und zwar obwohl er eine großzügige Aufnahme neuer Zuwanderer auch aus islamischen Staaten versprochen hatte. Man darf Khogali offenbar so verstehen, dass man sich keineswegs von der Kompromissbereitschaft der liberalen Linken daran hindern lassen soll, den Kampf fortzusetzen.

Schon im Februar 2016 hatte die Tochter sudanesischer Einwanderer und bekennende Muslimin während einer hitzigen Diskussion auf Twitter geschrieben: »Bitte, Allah, gib mir die Kraft, diese Männer und weißen Leute nicht zu verfluchen/töten. Bitte. Bitte. Bitte.«
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Die Toronto Sun erfuhr durch mehrere Quellen von einem älteren Facebook-Post Khogalis, der es in sich hatte. Experten sprachen von einer Übersetzung des eugenischen Rassismus aus dem frühen 20. Jahrhundert in eine schwarze Befindlichkeit von heute, und das dürfte den Nagel auf den Kopf treffen. Bis heute hat Khogali sich nicht zu dem Ende 2015 verfassten Post verhalten. Die Toronto Sun erhielt weder eine Antwort von BLM Toronto noch von der US-Dachorganisation. Das ist offenbar das Maß an Transparenz, das von derlei Organisationen gepflegt wird. In der Huffington Post forderte man schon 2017 den Rücktritt Khogalis.

Doch Khogali blieb das führende, preiswürdige Gesicht des kanadischen BLM-Chapters. 2018 erhielt sie einen Preis der Stadt Toronto für politische engagierte junge Frauen.
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Ihr Text oder ihre Tirade ist durch den verwendeten Jargon teilweise fast unübersetzbar geworden und bleibt so ein Zeugnis der tiefen Verwirrung wie des antagonistischen Gefühls das Khogali zu ihrer mehrheitlich weißen Umgebung hat. Der Post beginnt mit diesen Worten: »whiteness ist not humxness.« Also ungefähr: »Weißheit ist nicht Mxnschheit. […] Nächster Satz: »infact, white skin is sub-humxn.« – »Tatsächlich ist weiße Haut untermxnschlich.«
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In die Kritik gerieten nun einige Facebook-Posts eines graduierten Philosophen Irami Osei-Frampong, zugleich Assistent an der University of Georgia, der unter anderem schrieb: »Weiße Menschen zu bekämpfen, ist eine Kunst.« Oder auch: »Eventuell müssen einige weiße Menschen sterben, damit schwarze Gemeinschaften wieder heil werden können.« Oder: »Schwarze töten nur deshalb Schwarze, weil sie nie gelernt haben, Weiße zu töten.« Der Philosoph gab sich ehrlich ratlos, warum diese Äußerungen überhaupt eine Kontroverse auslösten. Er habe sich nicht für Gewalt ausgesprochen, er sei nur ehrlich über die »Geschichte des Rassenfortschritts« gewesen. Alles andere wäre laut Osei-Frampong unhistorisch und »in gefährlicher Weise naiv«.“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/kanadische-blm-aktivistin-weisse-haut-ist-untermxnschlich/

2 comments

Marco S
Weise Haut z. b. speziell von Rothaarige ist dicker und produziert eigenes Vitamin D... da sie für ein kälteres Klima mit weniger Sonne ausgelegt ist... von wegen untermenschlich 😊
JSK B
Du willst doch wohl nicht mit Fakten punkten oder etwa doch?