Sie sind jetzt ständig mit ihren Maschinen in der Luft, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Das ist die neue Realität, seitdem Krieg herrscht in der Ukraine. Oberstleutnant S., Eurofighter-Pilot, Kampfname "Bigfoot", steht in einem schlichten Funktionsbau eines Militärstützpunkts nahe der Stadt Konstanza am Schwarzen Meer und berichtet aus seinem neuen Alltag. Alle zwei Tage geht es für ihn raus auf Luftraum-Patrouille, hinauf in den Himmel über Rumänien. Für zwei, manchmal zweieinhalb Stunden durchkämmen sie das Gebiet, achten darauf, dass kein Flugzeug in den Nato-Luftraum eindringt, das dazu nicht berechtigt ist. Und wenn sie landen, steigen schon die nächsten Eurofighter auf.
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https://t.me/PaulaPCayVor Kurzem noch standen Abfangjäger in Alarmbereitschaft und waren nicht immer in der Luft. Das ist jetzt anders, seitdem - und diese Worte kommen auch ihm, dem Soldaten, nicht so einfach über die Lippen - der "Krieg ausgebrochen" ist.
So ist die Lage im neue Krisengebiet der Bundeswehr, in das Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Mittwoch für einen Kurzbesuch aufgebrochen ist. Rumänien, ein Militärstützpunkt nahe der Stadt Konstanza am Schwarzen Meer. Die Luftwaffe hat 2021 schon Eurofighter-Jets dorthin geschickt. "Air Policing South" heißt diese Mission. Es geht um "den Schutz" der Nato-Außengrenzen. Aber damals herrschte in der Nachbarschaft noch kein Krieg.