Der andere Herzensbrecher ist Moritz, unser Mondkalb. Moritz ist im September 2015 bei uns auf der Veranda als einer der Jungen von Loé zur Welt gekommen, die ihrerseits eine Tochter von Myria war. Wir hatten uns eigentlich für einen anderen Welpen aus der ganzen Schar entschieden, ein Weibchen sollte es vor allem sein, leider starben die kleinen Racker aber an einem schlimmen Virus, genau wie die Hundemutter – Moritz bekam diesen Virus mysteriöserweise nicht. Wir verstanden den Wink des Schicksals und haben nun viel Freude an unserem „Fellbubi“, der sich zu einem wunderschönen und vor allem absolut freundlichen und genügsamen Hundekerl ausgewachsen hat, dessen größte Freude die rote Flugscheibe ist und dessen größtes Drama dann eintritt, wenn genau diese Flugscheibe im Baum hängen bleibt. Er war von Anfang an ein ganz besonderer kleiner Hund, der lange gebraucht hat, um in seinem Hundekörper anzukommen und von Anfang an aufgefallen ist durch seine Art – ein lustiger Vogel, der die Herzen der Menschen sofort berührt hat. Zuerst hatte er Ähnlichkeit mit einem Dachs, einem Gorilla, einem Kragenbär, einem Igel… es gab viele Assoziationen von Besuchern. 🙂 Auch charakterlich ist er sehr anrührend und speziell, sehr sensibel... eigentlich glich er als Welpe lange eher einem Barbiehund für die Handtasche, fehlte irgendwie nur noch ein rosa Tütü… und zum Glück liebt er es, von seiner Hundeomi geputzt zu werden 👉 diese hat nämlich als Hobby, ihr untergebene Artgenossen nach "Strich und Faden" zu putzen (... Putzsklave, ihr versteht... 🥴)