Im Visier des Landesrechnungshofs ist dabei ein Vorgang aus dem Jahre 2018. Seinerzeit stolperte Ex-Innenminister Roland Wöller (52, CDU) wegen seines fahrigen Umgangs mit den Ereignissen nach dem Totschlags an einem Deutschen (begangen durch einen Syrer) von einer Panne zur nächsten. Die Vorwürfe u.a. Behinderung der Presse, ignorierte Warnungen des Verfassungsschutzes, Ermittlungspannen bei der Polizei.
Wöller heuerte daraufhin die PR-Agentur eines alten Bekannten an – Peter Zimmermann (47), Ex-Regierungssprecher in Sachsen und Thüringen – um sein ramponiertes Image aufzuhübschen. „Ein in Sachsen beheimatetes Beratungsunternehmen erhielt im Prüfungszeitraum 3 Aufträge im Gesamtvolumen von über 100.000 Euro“, heißt es dazu im Rechnungshofbericht.
@dariuskanal
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