Dekadent, käuflich und skrupellos
"Zehn Monate lang war Hocker Assistent von Carsten Maschmeyer, als dieser noch Vorstandschef des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD war."
"Als FDP-Sprecher für Landwirtschaft und Ernährung hat er politischen Einfluss. ... Sein engstes Umfeld ließ es sich bezahlen, wenn Hocker sich für seinen Internetauftritt mit Lobbyisten etwa aus der Tabak- und der Düngemittelbranche traf."
"Der renommierte Verfassungsrechtler und Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim ...: "Ein Verkauf von politischem Einfluss durch die Mitarbeiter eines Abgeordneten ist ein Unding. Das geht gar nicht."
"Tatsächlich bietet Feinschliff Consulting auf seiner Internetseite Unternehmen klassische politische Lobbydienste an. "Sie sagen uns, welche Botschaften Sie platzieren wollen", heißt es vollmundig. "Bundestagsabgeordnete, Staatssekretäre oder gar Minister - wer möchte seine Anliegen nicht direkt beim Topentscheider anbringen?"
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Im alten Rom schon gab es Einladungen für Tribune etc. zu ‚Feiern‘, auf denen nicht nur Weintrauben gereicht wurden.
Bakschisch ist in der islamischen Welt eine Institution seit der Kalifenzeit. Man muss heute Erdogan und seine Clique nur anschauen, dann weiß man Bescheid..
Und so ist Käuflichkeit eben heute in der Politik normal. Alle machen es. Die Anonymisierung der Nebenjobs der Politiker ist geltendes Recht für die. Bürger werden für 30 Cent nicht versteuertes Einkommen bis auf die Knochen ausgezogen, diese Herrschaften ( wartet nicht auf Gendersprache an dieser Stelle ) haben Beratertätigkeiten, Veranstaltungen und Aufsichtsratsposten, die sie nicht mal transparent angeben müssen. Es ist doch kein Zufall, dass fast alle Politiker, die die große Politbühne verlassen, weich fallen und quasi umgehend in Industrie oder Hochfinanz wieder auftauchen. Amthor muss da noch lernen. Karl Theodor weiß Bescheid. Nahles geht vorn raus und hinten wieder rein. Sigmar ‚Käuflich‘ Gabriel... Der Genosse der Bosse Gerhard Schröder leckt heute Oligarchen die Stiefel... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Das dürfte erklären, warum gesichtslose Mitglieder der Fahrstuhlpartei FDP auf solche Einnahmen angewiesen sind...kann man doch nicht mit Abgeordnetendiäten etc. sicher planen. Wie hoch muss da das latente Armutsrisiko sein? Wer Ironie findet, hat den Sarkasmus übersehen. Sei es drum. Als gelernter Bankkaufmann hätte der doch die richtige Qualifikation zum Gesundheitsminister... vielleicht wird da ja auf Sicht was frei.