Erfahrungsberichte und wie der Pandemieglaube bei Vielen von ganz alleine schwindet...
Pandemie - live.
Der Verfasser des nachfolgenden Textes ist mir persönlich bekannt, ist ein super-netter und kooperativer Mensch und hat mit dem, was heute als "Querdenker" bezeichnet, nichts zu tun. --------------- In den letzten 2 Wochen ist mir klar geworden, warum wir die Pandemie nicht in den Griff bekommen. Und es liegt nicht an ein paar wenigen Querdenkern, und Leuten die ihre Freunde und Familie vermissen. Die geballte Inkompetenz von Gesundheitsamt, Hausärzten und Infrastruktur ist erschreckend. Ich habe die schockierensten Aussagen mal dokumentiert und hier zusammengetragen.
Tag 1: 30.12.2020 Auf der Arbeit werde ich bei einem Schnell-Antigen-Test Positiv getestet. Dieser wurde durchgeführt, weil ein Bewohner es geschafft hatte, sich in totaler Isolation irgendwie anzustecken. Wir rätseln bis heute, wie er das geschafft hat. (Dass die Nachtschwester ebenfalls Positiv ist, mag damit zusammen hängen.) Der Chef: "Andreas, ich muss sie heim schicken, bitte machen sie einen PCR-Test und mailen mir den zu." Ich steh, positiv, auf der Straße in Oberasbach. Zuerst Hausarzt anrufen: Urlaub bis 07.01.2021. Vertretungspraxen A und B. Vertretungspraxis A angerufen: Wir haben zu. Vertretungspraxis B angerufen: Wir machen gleich zu. Wenden Sie sich ans Testzentrum am Flughafen. Testzentrum am Flughafen: Nur mit Termin. Gesundheitsamt angerufen: "Keine Ahnung was sie jetzt machen. Ich geb ihnen mal ein Paar Testpraxen durch." "Ich steh in Oberasbach, wohne in Nürnberg und hab kein Auto. Wie soll ich zu den Praxen kommen?" "Keine Ahnung, aber nicht mit den Öffentlichen. Also, Praxen C, D, E und F. Auf Wiederhören." Praxen C, D, E, F: Wir haben zu. Letzte Möglichkeit: Ärztlicher Bereitschaftsdienst: "Sie müssen zum Hausarzt..." "*erzählt gesamte Geschichte*" "Sie müssen zum Testzentrum" "Hab kein Auto, darf nicht mit Öffis." "Haben sie Symptome?" Nein. Hab ich nicht. Ich steh aber immer noch in der Kälte in Oberasbach und die Nase beginnt zu laufen. Ich schniefe. "Nase läuft." "Ok, DANN kann ich einen Arzt zu ihnen schicken. Seien sie heute Abend daheim." "Interesse halber... wissen sie, wie ich aus Oberasbach nach Nürnberg komme, ohne Auto, ohne Öffis?" "Sicherheitstaxi." "Danke." Endlich zu Hause, am Abend kommt ein Arzt, Abstrich an der Tür. "Alles Gute."
Tag 2 Nix. Daheim.
Tag 3 Nix. Daheim. Am Abend das Ergebnis per App. Glückwunsch, Positiv. Kein Name, kein nichts. Screenshot von der App gemacht und an Chef geschickt. Muss passen.
Tag 4 - 6 Nix. Daheim.
Tag 7: 05.01.2021 "Hallo, hier ist das Gesundheitsamt. Wir haben gehört, sie haben einen positiven Test?" "*ganze Geschichte erzähl*" "Hatten sie Kontakte?" "Nein." (Ende des Investigativen Parts) "Bleiben sie bis 09.01.2021 daheim. Machen sie am 7. oder 8. einen neuen PCR Test und schicken sie uns das Ergebnis. CT-Wert muss ersichtlich sein, dann können wir sie erst wieder aus der Quarantäne entlassen. Und tragen sie sich bitte einmal täglich online ein, wie es ihnen geht." Bis hierher geschah alles auf Vertrauensbasis. Ob ich wirklich daheim bleib? Ob ich wirklich keine Kontakte hab? Ob ich wirklich mit dem Taxi nach Hause gefahren bin? Selbstverständlich. Bin ja ein braver Bürger. Würde das jeder behaupten, wenn Ordnungswidrigkeiten im Raum stehen? Ja. Beschuldigte müssen sich nicht selbst belasten. Bin ich wirklich daheim geblieben, weil sowieso alles zu ist? Ja. Ab diesem Zeitpunkt allerdings... verlief alles weiterhin auf reiner Vertrauensbasis.
Tag 8 Nix. Daheim.
Tag 9: 07.01.2021 Anruf beim Hausarzt, der aus dem Urlaub zurück ist. "*erzählt Geschichte*" "Wir machen keine Hausbesuche. Sie müssen zum Flughafen." "Ich steh unter Quarantäne, ich darf die Wohnung nicht verlassen." "Andere die positiv sind fahren auch mit den Öffentlichen."