Ein neokonservativer Paukenschlag in "Foreign Affairs" und etwas Kryptisches im "Economist" | Von Wolfgang Effenberger
" (...) Laut Sachs besagt das Credo der „Neocons“, dass die USA in jeder Region der Welt die militärische Vormachtstellung innehaben und den aufstrebenden regionalen Mächten entgegentreten müssen, die eines Tages die globale oder regionale Vorherrschaft der USA herausfordern könnten, vor allem Russland und China. Zu diesem Zweck muss Eurasien mit Hunderten von Militärstützpunkten umgeben werden. Dazu müssen die USA jederzeit in der Lage sein,
bei Bedarf „Kriege nach Wahl“ zu führen. Die Vereinten Nationen sollen von den USA nur dann genutzt werden, wenn dies für ihre Zwecke nützlich ist.29)
Dieser Ansatz wurde erstmals von Paul Wolfowitz im Jahr 1992 in seinem Entwurf der „Defense Policy Guidance“30) (DPG) für das US-Verteidigungsministerium dargelegt. Daraus entstand das Langzeitstrategiepapier “TRADOC 525-5” von 1994 mit den beiden Dekaden der Transition samt den vorgegebenen Schritten: Aufruhr, Krise, Konflikt und schließlich Krieg. Im September 2014 wurde das Nachfolgepapier verabschiedet: TRADCOC 525-3-1 “Win in a Complex World 2020-2040”, welches das Militär auf einen Kriegskurs gegen Russland und China einstimmt.
Weitere friedensverhindernde Maßnahmen seitens der USA folgten: ..."
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