Telepolis: Gesichtslose und distanzierte Menschen. Soziale Distanzierung, Reduzierung der Kontakte und das Tragen der Mund-Nasen-Masken haben Auswirkungen, die nur dann realistisch einschätzbar sind, wenn einige zentrale Eigenschaften der Natur des Menschen ausreichend berücksichtigt werden – Teil 1 (Andreas von Westphalen) Auszug: "Einsamkeit kann und darf man angesichts der Faktenlage keinesfalls einfach als einen eher unangenehmen Zustand abtun, der mit einem kleinen Spaziergang unter Menschen wieder vollständig beseitigt ist. Einsamkeit ist eine Todesursache, die - darin sind sich alle Forscher einig - mindestens in der gleichen Liga spielt wie starker Alkohol- oder Nikotinkonsum oder starkes Übergewicht. Angesichts der aktuellen Krise sollte es auf der Hand liegen, das Phänomen Einsamkeit sehr ernst zu nehmen und möglichst schnell eine wissenschaftliche Einschätzung zu erhalten, die das Ausmaß der gegenwärtigen Einsamkeit und sozialen Isolation erfasst. Dass eine derartige Studie von Seiten der Bundesregierung immer noch nicht in Auftrag gegeben wurde, spricht leider nicht für eine verantwortungsbewusste Politik." https://www.heise.de/tp/features/Gesichtslose-und-distanzierte-Menschen-4930633.html?seite=all