Pädagogin widerspricht Bildungsministerin: Kinder hinter Masken zu zwingen ist ein Verbrechen
Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin hatte in einem Elternschreiben über Maskenpflicht und andere Einschränkungen in Schulen informiert.
Eine Pädagogin schrieb daraufhin mit Blick auf die wissenschaftliche Evidenz einen offenen Brief.
Darin heißt es unter anderem:
"Ich sehe für Ihre Entscheidung keine evidenzbasierten Gründe und widerspreche hiermit Ihrem Schreiben und den daraus [hervorgehenden] weiteren Einschränkungen. Zugleich fordere ich Sie auf, mit sofortiger Wirkung die Schulen im normalen Regelbetrieb, ohne Einschränkungen und ohne Maskenpflicht, wieder zu eröffnen."
Im Interview mit RT DE erklärt sie, warum sie die Entscheidungen der Landesregierung nicht nachvollziehen kann und was sie dazu veranlasst hat, einen offenen Brief zu schreiben:
Frau Kern, können Sie uns bitte zunächst etwas zu Ihrem Hintergrund erzählen? Was hat Sie zu dem offenen Brief bewogen?
Bewogen hat mich das Leiden der Kinder. Mein eigenes Kind leidet unter dieser Situation, und von vielen Bekannten bekomme ich die Rückmeldung, dass es ihren Kindern ähnlich geht.
Mittlerweile gibt es Dutzende Studien, die besagen, dass die Schulschließungen und die Lockdown-Maßnahmen massive schädliche Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen haben. Jedes dritte Kind zeigt nach Beginn der COVID-19-Pandemie in Deutschland psychische Auffälligkeiten, wie zum Beispiel die Copsy-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt. Bei Kindern und Jugendlichen nahmen die Sorgen, Ängste, depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden zu.
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