Daraufhin wurde es Winter, Christoph fuhr für gute 2 Monate in die Schweiz zum Arbeiten und testete mich und das Haus auf die ungarische Wintertauglichkeit. Das klappte ganz gut, bis Christoph nach einigen Wochen für eine "Stipp-Visite" nach Hause kam - es war knackig kalt, wir saßen im oberen Stock auf dem Bett und auf einmal tropfte es GENAU DORT von der Decke. Nach einem kurzen Moment des absoluten Verdutzt-Seins war uns schnell klar "da ist was mit der Zisterne!!!" In solchen Momenten wird man dann sehr schnell sehr flink. 😝 Langer Rede kurzer Sinn: Es stellte sich heraus, dass wir zwar eine wunderbar funktionierende Überlaufwanne hatten, der Zulaufhahn zur Wasserzisterne hin sich jedoch VOR der Wanne befand. Dieser war durchgefroren und geplatzt und von dort floss es eben jetzt doch feucht- fröhlich in die Decken-Isolation. Wir ließen also in Windeseile das Wasser aus der Zisterne und von da an hieß es für diesen Winter dann doch erstmal wieder "Wasser abfüllen und Behälter durch die Gegend tragen". Ich bin jedoch noch heute fasziniert, dass sich dieses "Malheur" genau in den 2 Tagen ereignete, als Christoph gerade zugegen war und mir somit beim Abwenden eines größeren Wasserschadens helfen konnte, dass wir genau in dem Moment, als das Wasser anfing, an genau EINER Stelle durch die Decke zu tropfen, an genau DIESER Stelle saßen und dass es nicht mitten in der Nacht oder ein anderer, ähnlich unpassender Zeitpunkt, gewesen ist. Dafür können wir unserem Hausgeist nur Danke sagen! 🥰
2 comments
Gerhard Gösebrecht
Ihr seid toll, ich macht das gut , ihr seid echte Vorbilder