Am heutigen Sonntag, den 4. Juli hielten wir mit über 80 Aktivisten eine Kundgebung in der Dortmunder Nordstadt unter dem Motto "Würzburger Zustände verhindern" ab.
Dabei wurde die Dortmunder Nordstadt zu diesem Anlass bewusst gewählt, da wir in einem Stadtteil der Schwerpunktmäßig für Kriminalität und Migration bekannt ist, Menschen bewusst machen wollten das Vorfälle wie in Würzburg, auch gerade dort möglich sind.
Da es schon im Vorfeld unserer Kundgebung zu Problemen im Bezug auf unsere Anreise kam und einige Personen, sowie auch unser Lautsprecherwagen, vor der Kundgebung kleinlichst durchsucht wurden, nahmen wir an, dass der Tag wohl von vielen Repression überzogen werden würde. Doch während der Kundgebung blieb alles ruhig. Es Sprachen Tom Mattig, Sven Skoda und Claus Cremer.
Trotz großer Mobilisierung linker Gruppen, war der Gegenprotest sehr mager und selbst nach DORSTFELD verirrten sich zu ihrer angemeldeten Kundgebung nur wenige. Man sprach groß davon die Nordstadt vor den rechten Invasoren zu verteidigen, doch das Aufgebot war so schwach, dass man kaum glauben konnte das dort irgendetwas verteidigt wird.
Während der Kundgebung in der Nordstadt waren auch Aktivisten in Dortmund Dorstfeld zugegen, während ein schwaches Aufgebot von gerade mal 20 bis 30 Linken heine Kundgebung auf dem Wilhelmsplatz abhielt. Also wieder einmal nur große Worte. Die Umsetzung, den Nazi-Kiez zu zerschlagen, wurde mal wieder der Lächerlichkeit Preis gegeben!!!
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