In Norwegen gab es mindestens drei Fälle ernster Nebenwirkungen des aus Oxford stammenden Impfstoffs AstraZeneca, die finanziell entschädigt werden. Dutzende weiterer Betroffener warten auf eine Entscheidung über durch Corona-Impfungen ausgelöste Reaktionen.
Das norwegische System zur Entschädigung von Patientenschäden bestätigte offiziell, dass der Impfstoff, dessen Einsatz in dem europäischen Land gegenwärtig eingestellt ist, schwere Fälle von Blutgerinnseln und niedrige Thrombozytenwerte bei den Betroffenen ausgelöst hat.
Unter denen, die schwer unter der Impfung litten – die später wegen der schweren Nebenwirkungen aus dem nationalen Impfprogramm gestrichen wurde – sind Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die bei der Impfung Vorrang hatten.
Insgesamt wurden in Norwegen 77 Ansprüche auf Entschädigung wegen Nebenwirkungen von COVID-Impfungen eingereicht. Über 50 davon betreffen AstraZeneca, aber es gibt auch Beschwerden über die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna.
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kurz.rt.com/2kpr