Opfer der Corona-Krise
"Die Schlangen werden länger, die Vorräte knapper: Die Hamburger Tafel vermeldet eine steigende Zahl bedürftiger Menschen an ihren Ausgabestellen. 20 bis 30 Prozent mehr seien es seit Beginn der Coronapandemie geworden. Gleichzeitig fehlt es an gespendeten Nahrungsmitteln.
„Vor allem wegen der ausbleibenden Großspenden kommt nicht genug Ware rein“, sagt Julia Bauer von der Hamburger Tafel. Es ist eine Krise, die sich jetzt mit erwartetem Verzug bemerkbar macht: „Es treten die Probleme ein, die wir schon im März befürchtet hatten“
"Bei vielen Leuten, die im März in Kurzarbeit geschickt wurden oder ihren Minijob verloren haben, seien die finanziellen Polster mittlerweile aufgebraucht."
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