N.S. Heute Nr. 20/21, Leseprobe 2/3: „Betreuter Terror – Wie demokratische Regime von Amokläufen profitieren…“
von Manfred Breidbach
Es ist ein schöner Frühlingsmorgen, als der 18-jährige Julius Becker sein Klassenzimmer im Saarbrücker Ludwigsgymnasium betritt. Becker, welcher aus einer angesehenen Saarbrücker Familie stammt, war als Einzelgänger bekannt und wurde von seinen Mitschülern als Sonderling angesehen. Er wurde von ihnen als hochnäsig und eingebildet empfunden, weshalb er häufigem Mobbing ausgesetzt war. Oft war er das Opfer von Schmähgedichten und wurde besonders von seinem Mitschüler Gustav Eybisch am Vortag mit einer diffamierenden Zeichnung verhöhnt. Bevor Becker an diesem Tag seine Klasse betrat, hatte er eine Auseinandersetzung mit seinem Vater gehabt. Im elterlichen Haus war ein Brief der Schule eingetroffen...
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