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Auszug Teil 2 aus Hannah Arendt's

" Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?"

Seite 32 - 39

Gelesen von https://t.me/PaulaPCay

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Wer es verstehen will, der könnte ja einmal schauen, wie man dieses Jahr gewählt hat und davor, da könnte man mal die letzen 3 Bundestags Wahlen zurückschauen.
Wo hat man das kleiner übel gewählt, das sich im Nachhinein eben nicht als kleineres, sondern als das größere übel berausgestellt hat.
Die persönliche Verantwortung beginnt vor der Wahl, während des Wahlkampfes und mit meiner Entscheidung die eine oder andere Partei zu wählen, oder ob man garnicht wählt und damit für sein handeln die persönliche Verantwortung übernimmt.
Das wäre jedoch zu kurz gegriffen, denn wenn die Mehrheit eine tyrannis wählen und diese sich dann entfaltet, so sieht es zwar aus als ob man selbst keine Verantwortung für sein Handeln trägt. Wie gut das es nur so aussieht denn jeder hat eine persönliche Verantwortung, denn Mannesmann sich entscheiden den Regeln folge zu leisten, oder auch nicht und mit dieser Entscheidung im System aufzusteigen oder auch nicht.
Hier könnte man Kants Pflicht in Betracht ziehen, dieses würde man hier eindeutig pervertierten, wobei hier Nietzsches Hurra zur Pflicht eher Bemühen.
Kant sagte zur Pflicht auch, niemand hat ein Recht auf Gehorsam und damit hat man eben die Pflicht nicht zu gehorchen, also die Pflicht zum Ungehorsam.
Hannah Arendt bringt es auch in diesem Buch auf den Punkt, nämlich das jeder eine Verantwortung hat und diese auch nicht abgeben kann, auch nicht durch seine selbstverschuldete Unmündigkeit, auch wenn eine tyrannis dieses vorgaukelt.
Hannah Arendt war es wichtig den gesunden Menschenverstand walten zu lassen und aus dieser Entscheidung kann nur die Aufklärung resultieren, denn nur ein wirklich aufgeklärter Mensch sieht in einer kleinen Gruppe die herrscht, die Unvollkommenheit und die Interessen die nicht die gleichen sind wie in der Bürgerschaft.