Wenn ein *ZDF-Professor* von Themen spricht, von denen er nicht wirklich Ahnung hat. Er sollte sich, wenn er das Wort Ethik schon in den Mund nimmt, einmal mit der teleologischen Ethik Utilitarismus beschäftigen. Und dann könnte er sich u.a. auch über die Aussagen Nietzsches und die Erkenntnisse Gustave Le Bons kundig machen. De Sade wäre vermutlich zu viel für ihn. Aber für Lesch reicht es offenbar, einzig Kant zu zitieren. Das wirkt dann ja auch „schlau“.
„ Dass so viele Menschen kritisierten, dass ihre individuelle Freiheit derzeit für einen kurzen Zeitraum eingeschränkt werde, zeige, dass „der Ethik-Unterricht in der Schule versagt hat“
„Denn: Würde man den Kategorischen Imperativ nach Immanuel Kant – „Handle so, dass deine Handlunge n zum allgemeinen Gesetz erhoben werden können“ – auf die Corona-Situation übertragen, bedeute es, „ dass wir uns jetzt mal einschränken, damit wir demnächst wieder ein Leben führen können, welches zumindest in die Nähe von dem kommt, was vor Corona war“
archive.is/zVPob
Also: Muss man nach Kant wirklich immer die Wahrheit sagen?
https://www.gutefrage.net/frage/muss-man-nach-kant-wirklich-immer-die-wahrheit-sagen
Klare Antwort: JA!
P.S. Nur wer von der Lüge lebt, muß die Wahrheit fürchten!