Als erwiesen gilt mittlerweile, dass Kinder nach einer Kinderwunschbehandlung häufiger mit einer Fehlbildung zur Welt kommen als natürlich empfangene Kinder, vor allem am Herzen, dem Magen-Darm-Trakt, den Nieren und den Harnwegen. "Man muss allerdings dabei berücksichtigen, dass das Risiko für eine Fehlbildung in absoluten Zahlen gering ist", sagt Sonntag. Selbst bei einer Verdopplung des Risikos für eine bestimmte Fehlbildung, von beispielsweise zwei auf vier Prozent, komme die überwiegende Mehrheit der Kinder gesund zur Welt. Ebenfalls recht eindeutig belegt ist, dass Kinder nach einer künstlichen Befruchtung im Schnitt etwas früher mit einem etwas geringeren Geburtsgewicht zur Welt kommen.
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