"Ich habe immer geglaubt, dass die West-Medien kritisch hinterfragen. Mein Vater erklärte mir zu den Zeiten der DDR, dass in der Demokratie nicht alles okay sei, aber es ja die Medien gäbe, die durch Recherche vieles aufdecken. Die Zeiten haben sich geändert. Die Mainstream-Medien erfüllen ihre Funktion nicht mehr. Sie sind zu dem geworden, was wir in der DDR hatten: eine Propagandamaschinerie der Regierung. Die Dauer-Beschallung seitens ARD und ZDF halte ich für unerträglich. Außerhalb der freien Medien gibt es keine andere Meinung, keine andere Information. Absolut pervers ist es, dass sich die Öffentlich-Rechtlichen, ARD und ZDF, auch noch Preise verleihen für „guten Journalismus“. Das erinnert an die DDR, wo sich die Mächtigen auch gegenseitig lobten und mit Orden behängten. Ich möchte zu gerne wissen, wie sich Maybrit Illner fühlt. Sie hat damals für das Jugend-Fernsehen 1199 gearbeitet und dort Regierungs-Propaganda verbreitet. Jetzt macht sie das in ihrer Talkshow wieder. Die Frau muss sich doch in Grund und Boden schämen. Sie war natürlich SED Genossin, will aber heute, bei kritischer Nachfrage, kein Interview zu ihrer Vergangenheit geben. Das hat mir ein Journalist mitgeteilt. Ich fasse das nicht."
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