Die Mainzer Stadtoberen wollen mit dem Geld nach eigenem Bekunden klug umgehen, Schulden tilgen und Mainz von der Apotheke der Welt zum weltweit anerkannten Standort für Biotechunternehmen machen, zum „
Biotech-Hub“, wie sie im Gespräch mit der F.A.Z erzählen. Dreißig Hektar an potentiellen Flächen haben die beiden schon ausgeguckt: darauf soll ein Netz aus Biotech-Unternehmen entstehen – im Zusammenspiel mit der Universität, dem Universitätsklinikum und den schon ansässigen Forschungseinrichtungen.
Eine Milliarde Euro will die Stadt in den nächsten zehn Jahren dafür investieren, bis zu 5000 neue Arbeitsplätze könnten so entstehen, sagt Ebling. Ihm gehe es darum, das Momentum zu nutzen. BioNTech habe Mainz in der Welt sichtbar gemacht. Kaum ein Winkel, aus dem sich noch kein Journalist gemeldet habe.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/biontech-gewerbesteuern-mainz-will-mit-geld-schulden-abbauen-17624793.html