• Die bipolare Welt — Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht stellt sich die Frage, ob ein Krieg zwischen den beiden dann dominierenden Blöcken droht.
China ist zum schnell heranwachsenden Antipoden des alten, obsoleten Hegemon USA geworden. In den sich herausbildenden Strukturen der Wirtschafts- und Politmacht China sind die Umrisse des Sino-Blockes zu erkenne, der in Zukunft gegen den US-Block steht. Wird ein Machtwechsel an der Spitze ohne einen Krieg zwischen den beiden Herrschafts-Aspiranten möglich sein? Der Autor versucht zuerst einmal die Blöcke - hier USA, dort China - etwas genauer zu betrachten. Wer bleibt zunächst außen vor? Und wer könnte das Zünglein an der Waage bilden? — weiter lesen

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Nein, China ist kein Antipode der USA. Die USA haben keinen Gegenspieler mehr, da hilft auch kein Wunschdenken und das herbeiphantasieren von neuen Supermächten. China ist ein Verbündeter der Demokraten in Washington. Chinas Einfluss in der Welt beschrängt sich auf eine Lobby-Funktion im Parteiensystem der USA.
Nichts könnte deutlicher machen, dass es keinen Konkurrenten für die USA mehr gibt, als die Tatsache, dass Staaten zu Lobbyisten oder auch nur Marionetten im internen Machtkampf der USA degradiert wurden. Es gibt keine internationale Politik mehr. Es gibt nur noch US-Politik und ihre internationalen Auswirkungen.
Die gesamte Wirtschaft Chinas könnte durch den IMF, die Weltbank, die WTO und die Fed von einem Moment auf den anderen ausgeknipst werden. Chinas einzige Hoffnung ist, dies durch seinen Einfluss auf gewisse Elemente in Washington (Demokraten, Deep State) zu verhindern.