Angstprediger lügen. IMMER.

Zitat: >> Seit Tagen verbreiten deutsche Medien wieder einmal Märchen darüber, dass mehrere französische Atomkraftwerke wegen der Hitzewelle herunterfahren und ihre Leistung reduzieren müssten. Diese führe, wird mit grimmig-triumphierender Genugtuung behauptet, zu einem massiven Anstieg der Strompreise, außerdem exportiere nun Deutschland große Mengen an Strom nach Frankreich. Die gleiche Geschichte wurde vor allem 2022 erzählt: Damals wurde von einer Austrocknung der Flüsse fabuliert, die den Weiterbetrieb der Reaktoren unmöglich gemacht hätte. Tatsächlich wurden damals lediglich umfangreiche Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt, die zufällig mit der Sommerhitze zusammenfielen. Weil es vereinzelte Probleme mit der Stromversorgung gab, wurden entsprechend verkürzte Darstellungen vor drei Jahren als willkommene Propaganda genutzt, um die wahnwitzige Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zu rechtfertigen, die der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck gegen alle Vernunft und unter Täuschung der Öffentlichkeit vollzog.

Auch heute wieder jubelt man den Menschen bei jeder Gelegenheit solche Schauergeschichten unter, um ihnen einzureden, wie gefährlich und unsicher Atomenergie sei. Gerade was die französischen AKW anbelangt, könnte die Realität jedoch gar nicht weiter davon entfernt sein: Denn Deutschland wäre ohne den Import von französischem Atomstrom hoffnungslos verloren. Dies erwähnen die Apologeten der grünen “Energiewende” natürlich nicht; im Gegenteil: „Solche Situationen könnten angesichts des fortschreitenden Klimawandels in den nächsten Jahren durch häufiger auftretende Hitzeperioden zunehmen“, raunt sogar das „Handelsblatt“ – auch jetzt, nach einigen wenigen Sommertagen, voller erregter Erwartung auf kommende Hitzefolgen.

Tatsächlich war diese Woche jedoch nur ein einziger französischer Reaktor vorsorglich abgeschaltet worden, in drei weiteren wurde die Leistung gedrosselt. Gewöhnlich sind von solchen Maßnahmen Reaktoren betroffen, die ihre Kühlwassermenge direkt aus Flüssen beziehen, ohne über Kühltürme oder geschlossene Kühlkreisläufe zu verfügen. An derart heißen Tagen wie derzeit kann die Sonneneinstrahlung zu einer starken Erhöhung der Flusstemperaturen führen; dies war schon immer so, seit es Atomkraftwerke gab, und die Resilienz und Toleranz des Systems verkraftet dabei noch deutlich mehr Abschaltungen, als selbst bei durchgehender sommerlicher Trockenheit notwendig wären. Allein um gesetzliche Grenzwerte nicht zu überschreiten, wird die Leistung einzelner Reaktoren vorsorglich reduziert. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf deren Leistungsfähigkeit, die reibungslos gewährleistet ist.

Mit geschlossenen Kühlsystemen oder dem Bau von Nasskühltürmen, Hybridkühltürmen oder Trockenkühltürmen könnten viele Kernkraftwerke auch bei hohen Temperaturen stabil durchlaufen, da solche Systeme dem Fluss deutlich weniger oder gar kein Wasser entnehmen und kaum Wärme zurückführen; der Grund dafür, dass sie nicht überall installiert wurden, ist schlicht der hohe Kostenfaktor. Für die meisten Kraftwerksbetreiber ist es günstiger, eine Produktionspause oder Drosselung einzukalkulieren, als die immensen Kosten für den Bau eines Kühlturms zu investieren.

Diese nüchternen Fakten passen allerdings nicht ins Bild der Hysteriker und Wind-Solar-Jünger der Klimarettungssekte. 41 der 57 französischen Reaktoren speisen derzeit Strom ins Netz ein. 15 befinden sich in Revision, wobei die meisten Revisionen bewusst während der Sommermonate stattfinden, wenn der Strombedarf geringer ist. Die Gesamtleistung der französischen Kernkraftwerke ist seit Wochenbeginn sogar leicht angestiegen. Der Ausfall des einen, planmäßig abgeschalteten Reaktors konnte von den anderen voll kompensiert werden. <<

https://ansage.org/alle-jahre-wieder-deutsche-medienmaerchen-ueber-angebliche-hitze-krise-der-franzoesischen-atomkraftwerke/

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