Nora Helene Christ :
Das habe ich vorhin über Twitter an die Einsatzleitung der Polizei Berlin geschrieben:
"Liebe Entscheidungsträger der Polizei von Berlin,

ich war gestern ab 15 Uhr Teilnehmer der Demonstration in der Straße des 17. Juni.
Ich war entsetzt, dass diese aufgelöst wurde, weil kein Mund- Nasen-Schutz getragen und die Abstände nicht eingehalten wurden.
Wir waren von Veranstaltungsleiter alle aufgefordert, einen Zollstock und Kreide mitzubringen, um die Abstände einhalten zu können. Das war aber wegen der Enge des Platzes nicht möglich. Außerdem hatte Herr Ballweg uns aufgefordert, Müllbeutel mitzuführen, um den Platz der Stadt sauber zu übergeben.
Da wir ungewollt gegen eine Verordnung verstoßen mussten, also alle unbeabsichtigt eine Ordnungswidrigkeit begangen haben, hätte ich erwartet, dass die Polizei von ihrem Ermessensspielraum Gebrauch gemacht hätte. Die Beendigung der Veranstaltung war in hohem Maße unverhältnismäßig.
Ich lege Ihnen hier eine Studie der Universität Leipzig über die Auswirkungen des Masketragens mit der Bitte vor, diese bei zukünftigen Entscheidungen zu berücksichtigen.
https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_7089.aspx

Wenn der Senat dennoch von der Polizei verlangt, das Tragen von Masken durchzusetzen, erinnere ich Sie an Ihre RemonstrationsPFLICHT. Sie wollen sich doch sicher keine grob fahrlässige Körperverletzung vorwerfen lassen?

Gegen die Verantwortlichen, welche bei 32°C mit aller Gewalt und Härte das Tragen eines Mund-Nasenschutzes anordneten und durchsetzen ließen, werde ich eine Anzeige wegen schwerer Nötigung gem. § 240 (4) 2 StGB in Erwägung ziehen. "

1 comment

sun time
Super, sollten alle machen