Vor ca. 20 Jahren gab es schon Kritiker in Deutschland, die die Meinung vertraten, dass wir mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan (wie auch in anderen Ländern) nichts erreichen werden. Das moderne Kreuzrittertum um andere Menschen zum "Guten" zu bekehren ist total gescheitert. Außer Spesen, toter und verletzter Bundeswehrsoldaten ist nichts geblieben. Die Taliban werden ganz schnell wieder das Land regieren und von geistigem Unrat der "Besatzer" befreien. Die meisten Afghanen wünschen sich ihre alte Form zu leben, ohne Beschuss aus allen Richtungen, zurück. Der Rest, der bekehrten Afghanen wird sich in die Länder der "Beschützer" absetzen, bevorzugter Weise nach Deutschland. Hier werden sie dann schnell feststellen, dass sie hier ohne zutun sozial gut versorgt (besser als die bedürftigen Deutschen) aber nie akzeptiert werden. Der Staat (... jetzt sind sie halt mal hier...) stellt sich schützend vor sie, egal ob sie Straftaten begehen oder nicht und wird sie in die Mitte der Bevölkerung, mit den Worten ... na dann macht mal..., abschieben. Und die "Bekehrten" aus den anderen Krisengebieten mit und ohne Bundeswehreinsatz werden dem Ruf aus Deutschland " Wilcom Refugees" folgen. Es lebe die "Bunte Republik Dummland"
Das alles war schon 1830 absehbar, als die Briten versuchten, Afghanistan, Anbaugebiet für Schlafmohn, dem Ausgangsprodukt für Opium, das sie nach China verkauften, unter ihre Kontrolle zu bringen und scheiterten. Sie, die ganz Indien mit einer überschaubaren Zahl von Beamten(~5000) und Soldaten(~50000) beherrschten. Den verlorenen Opiumkrieg 1850 gegen Franzosen, Engländer und Amerika hat China bis heute nicht vergessen. Dort, mehr als 6000 km entfernt, gab und gibt es nichts "Gutes" zu tun oder etwas zu "retten". Die wollen das so,überlaßt Afganistan den Afghanen!Wir brauchen davon keinen einzigen und die regeln das schon unter sich,Verwandtschaftsbeziehungen sind da nicht ganz unwichtig