Mein Kumpel Sascha, mit dem ich oft das Morgenmagazin auf GETTR mache, nennt den Libertarismus tatsächlich als einen Grund fürs nicht Heiraten seiner Freundin, mit der er seit circa acht Jahren zusammen ist.
Mit OJ hab ich über das Thema noch nicht gesprochen, aber ich glaube, die Antwort zu kennen: Frauen wollen heiraten! So sindse eben.
Dazu kommt, wie ich aus jüngerer Erfahrung sagen kann: Wenn du bislang stets unverheiratet warst, fühlt sich so eine Ehe mit über 50 ziemlich gut an.
Bestehen die Schwierigkeiten auch, wenn man bereits in Deutschland verheiratet ist? Ich meine nicht die Anerkennung der deutschen standesamtlichen Trauung, da gibt es im Ausland oft Schwierigkeiten, sondern die "Ehefähigkeit", von der ich noch NIE etwas gehört habe.
Ich kenne Fälle in denen deutsche standesamtliche Trauungen im Ausland nicht anerkannt wurden, das betraf allerdings Ehen, die den Eindruck von Spontanehen erweckten, lediglich ein paar Monate alt waren und der Verdacht bestand, dass es sich um Scheinehen zwecks Aufenthaltstitel handelt.
@bloed
Was will ein Libertärer mit so einem Schriftstück?
Auch Libertäre sind, solange es keine libertären "Staaten" gibt, an Regeln gebunden, die sie ablehnen. Die Ehe als solche ist nicht zwangsläufig ein Widerspruch zum Ideal einer libertären Gesellschaftsordnung.
Auch in Deutschland? Ich kenne zumindest eine Ehe zwischen Nicht EU - Ausländern die hier in Deutschland völlig komplikationslos geschlossen wurde. Sehr eigenartig das ganze...
Dennoch ist der Aufwand seine chinesische Verlobte in Deutschland zu heiraten weitaus höher und für die meisten Antragsteller kaum zu bewältigen. Übrigens will man in Deutschland ebebfalls ein Ehefähigkeitszeignis sehen, was man sich hier leicht auf dem Standesamt holen kann, aber in China ist solch ein Dokument unbekannt. Dort drüben zu heiraten ist weitaus einfacher, ich habe die Tortur in Deutschland durch.
Also, ich bin eine Österreicherin und war noch nie scharf aufs Heiraten. Wenn man(n) sich natürlich Frauen aus Drittländern holt werden die natürlich auf die Hochteit pochen zwecks Aufenthaltgenehmigung und Absicherung 😉
Tatsache ist, dass es ein relativ neues Phänomen ist, dass der Staat etwas mit dem Heiraten zu tun hat. Eheschließungen wurden immer von der Kirche vollzogen. Religion ist nämlich nicht einfach die Frage nach irgendwelchen Göttern, sondern sie ist Kultur. Sie legt fest, wieviele Frauen ein Mann heiraten kann und wer eine Ehe eingehen kann. Bei uns ist das nun mal ein Mann und eine Frau, in anderen Kulturen mag das anders sein. Die Frage, wie geheiratet, die Toten bestattet und wie ein Kind seinen Namen bekommt, sind Angelegenheiten der Religion, nicht des Staates, der sich hier illegitim einmischt. Als Libertärer versucht man ja nur, den Staat in seiner Macht zu beschränken, man ist nicht zwangsläufig gegen die Religion oder die Kultur. Daher ist es sehr wohl mit libertären Prinzipien vereinbar, zu heiraten. Das entscheidende Papier sollte aber von der Kirche, nicht dem Staat kommen.
Ich meine nicht die Anerkennung der deutschen standesamtlichen Trauung, da gibt es im Ausland oft Schwierigkeiten, sondern die "Ehefähigkeit", von der ich noch NIE etwas gehört habe.
Ich kenne Fälle in denen deutsche standesamtliche Trauungen im Ausland nicht anerkannt wurden, das betraf allerdings Ehen, die den Eindruck von Spontanehen erweckten, lediglich ein paar Monate alt waren und der Verdacht bestand, dass es sich um Scheinehen zwecks Aufenthaltstitel handelt.
Auch Libertäre sind, solange es keine libertären "Staaten" gibt, an Regeln gebunden, die sie ablehnen.
Die Ehe als solche ist nicht zwangsläufig ein Widerspruch zum Ideal einer libertären Gesellschaftsordnung.
Ich kenne zumindest eine Ehe zwischen Nicht EU - Ausländern die hier in Deutschland völlig komplikationslos geschlossen wurde.
Sehr eigenartig das ganze...
Übrigens will man in Deutschland ebebfalls ein Ehefähigkeitszeignis sehen, was man sich hier leicht auf dem Standesamt holen kann, aber in China ist solch ein Dokument unbekannt. Dort drüben zu heiraten ist weitaus einfacher, ich habe die Tortur in Deutschland durch.
Als Libertärer versucht man ja nur, den Staat in seiner Macht zu beschränken, man ist nicht zwangsläufig gegen die Religion oder die Kultur. Daher ist es sehr wohl mit libertären Prinzipien vereinbar, zu heiraten. Das entscheidende Papier sollte aber von der Kirche, nicht dem Staat kommen.