Endlich kommt die Kritik am Lockdown im Mainstream an.
"Wann erfahren wir die ganze Wahrheit über den Lockdown?
Die Regierung gibt gravierende Fehler bei der Bekämpfung der Pandemie zu und behauptet, man hätte es im März nicht besser wissen können. Aber das kann nicht stimmen, meint Gunnar Schupelius.
Am Dienstag gestand Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein, dass der Lockdown Ende März in gewisser Weise die falsche Entscheidung war.
Mit dem heutigen Wissen, so sagte er, hätte man weder den Einzelhandel schließen, noch Friseuren und anderen Dienstleistern die Arbeit verbieten müssen. Sogar die Besuchsverbote in den Alten- und Pflegeheimen stellte Spahn nachträglich in Frage.
Der Minister behauptet, die Regierung habe es im März nicht besser wissen können. Stimmt das oder hat sie einfach nur auf die falschen Berater gehört?
Es gab auch im März schon Wissenschaftler, die ihre Kritik an den Corona-Verordnungen artikulierten. Der Epidemiologe Professor Stefan Willich von der Charité zum Beispiel sagte am 24. März in einem Interview: „Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, jetzt das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken.“"
[HK]
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