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"...ihr habt den (Regen-)bogen längst überspannt. "

✉️ Brief eines „Schwulen“ an den WDR geht viral.

David Domjahn hat einen Text verfasst, von dem sich wohl viele angesprochen fühlten.
Auslöser war eine Belehrung seitens des WDR (Quarks) über "Neo-Pronomen" (siehe Bilder).

✍🏻 David schreibt:
Hallo Quarks WDR,
als Schwuler wünsche ich mir, dass euer gegenderter Regenbogenzirkus endlich aufhört. Denn Dank euch wird eine ehemals bereits liberale Gesellschaft systematisch in die Reaktanz getrieben und damit auch gegen „Betroffene“ wie mich.

Meine Mitstreiter und ich sind einst nur aus einem Grund auf die Straße gegangen: um als gleichwertig akzeptiert zu werden. Nicht für Privilegien. Nicht für Sonderzeichen. Und ganz sicher nicht, damit sich andere eure Fantasiepronom:_*innen einbläuen müssen.

Ihr in den Redaktionen seid nicht naiv oder dumm. Ihr kennt das psychologische Prinzip der Reaktanz und die Folgen. Der Backlash gegen LGBT ist längst Realität und eure gebührenalimentierte Dauerpenetrierung wirkt dabei nicht zufällig wie ein Brandbeschleuniger.

Mittlerweile unterstelle ich euch deshalb Vorsatz: Ihr wisst, was ihr tut. Und ihr tut es trotzdem. Und fühlt euch auch noch gut dabei.

Das Vertrauen, das ihr mit ideologischer Besessenheit und Realitätsverweigerung in die öffentlich-rechtlichen Medien zerschlagt, hat Konsequenzen: Wenn das Bundesverfassungsgericht künftig über die Legitimität des Rundfunkbeitrags urteilen muss, wird es schwer, dies noch mit demokratischer Grundversorgung zu begründen.

Dann bleibt euch vielleicht nur eins: euch einen richtigen Job zu suchen. In einem echten, wertschöpfenden Beruf.

Denn ihr habt den (Regen-)bogen längst überspannt.

Danke für nichts.

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