❌ Deutsche Staatsräson konkret: Polizei greift Luxemburg-Liebknecht-Demo an„Die haben sich doch nur gewehrt“
Wera Richter19. 01.2024 uz unsere ZeitGegen Krieg und Krise – Für Frieden und Solidarität“ war das Motto der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am vergangenen Sonntag in Berlin. Mehr als 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen vom Frankfurter Tor zum Friedhof der Sozialisten nach Friedrichsfelde – und schafften es ausnahmsweise in die Hauptstadtpresse. Die wusste von Krawall, Gewalt und 21 verletzten Polizisten zu berichten.
Tatsächlich gab es Krawall, Gewalt und viele zum Teil schwer Verletzte – Demonstranten. Ein aggressiver Polizeimob hatte den Zug angegriffen, der von der Solidarität mit dem palästinensischen Volk geprägt war. Mit Schlagstöcken und Pfefferspray gingen die Beamten auf einzelne Demonstranten los, zogen sie aus dem Zug und traten und prügelten auf sie ein. Einem 65-jährigen Mann, der ohnmächtig und blutend auf dem Boden lag, wurde die Hilfe verweigert. Sanitäter wurden behindert und Parlamentarier konnten ihrer Arbeit nicht nachgehen, um die Situation zu deeskalieren. Mehrere Demonstranten mussten im Krankenhaus behandelt werden. So geht deutsche Staatsräson.
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